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DGIM-Kongress 2012 - Rheumatische Erkrankungen im Fokus

In puncto RA wurden nochmals die aktuellen ACR/
EULAR-Klassifikationskriterien vorgestellt, wichtige
Themen waren zudem die frühzeitig eingesetzte „hit hard and early“-Behandlungsstrategie, mögliche neue Therapiekandidaten, die Rolle von Biomarkern als Prädiktoren für ein Ansprechen, die Langzeitsicherheit von Biologika und nicht zuletzt auch das Management kardiovaskulärer oder anderer Komorbiditäten. Bei SpA bildeten Klassifikation und Diagnostik wichtige thematische Schwerpunkte, ebenso die ASAS/EULAR-Therapieempfehlungen bei axialer Spondyloarthritis (axSpA) und interessante Daten zur Rolle von TNF-Blockern und NSAR. Nicht zu kurz kamen auch die Diagnostik und Therapie des SLE und seltenere Krankheitsbilder etwa aus dem Bereich der Vaskulitiden und Kollagenosen. Wie immer auf dem DGIM-Kongress wurden auch überlappende Themen zu anderen Fachdisziplinen wie z. B. der Osteologie, Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie und Dermatologie in verschiedenen Symposien behandelt.
Ein in Anbetracht des nach wie vor bestehenden eklatanten Mangels an internistischen Rheumatologen wichtiges, von Prof. Dr. Ekkehard Genth, Aachen, vorgebrachtes Anliegen, war die Vorstellung verschie-
dener Maßnahmen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), um das Fachgebiet internistische Rheumatologie attraktiver zu gestalten und z. B. durch Curricula und Weiterbildungsinitiativen langfristig die unbefriedigende Versorgungssituation im Sinne sowohl der Fachärzte – auch in Kooperation etwa mit den Hausärzten – und vor allem der von rheumatischen Erkrankungen betroffenen Patienten zu verbessern.
Quelle: 118. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM), Wiesbaden, 14.-17. April 2012


