Problemfall Augenbeteiligung: Störend bis visusbedrohend

13.05.11 Für Patienten mit rheumatischen Erkrankungen sind in den meisten Fällen okuläre Manifestationen nur störend, sie können aber auch das Sehvermögen bis hin zur Erblindung vermindern und mit einer lebensbedrohlichen Systemerkrankung verbunden sein.> weiterlesen

Pulmonale Komplikationen stärker beachten

13.05.11 Dass es bei RA-Patienten entscheidend darauf ankommt, eine mögliche pulmonale Beteiligung aufgrund der damit verbundenen schlechteren Prognose und erhöhten Mortalität frühzeitig zu erkennen, betonte Prof. Dr. Klaus Krüger, München, anlässlich des Rheuma Update 2011 in Wiesbaden.> weiterlesen

Kardiovaskuläres Risiko rasch erhöht

13.05.11 Immer mehr wird man sich des mit der RA, aber auch mit anderen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wie SLE, Spondylitis ankylosans oder Psoriasis-Arthritis einhergehenden exzessiv erhöhten kardiovaskulären Risikos bewusst. Die kardiovaskuläre Komorbidität ist nach Prof. Dr. Klaus Krüger, München, der wichtigste Treiber der Mortalität bei Rheumatikern – nicht umsonst gab es auf dem EULAR und ACR 2010 insgesamt 150 Beiträge allein zu diesem Thema.> weiterlesen

Aktuelles zu neuen Therapieansätzen

13.05.11 Über aktuelle Studien zu neuen und experimentellen Therapieansätzen bei Rheumatoider Arthritis (RA) berichtete anlässlich des Rheuma Update 2011 in Wiesbaden Prof. Dr. Hubert Nüßlein, Nürnberg. > weiterlesen

Vor anti-TNF-Therapie routinemäßiges TB-Screening

13.05.11 TNF-Blocker erhöhen signifikant das Tuberkulose (TB)-Risiko. Vor Einleiten einer TNF-Blocker-Therapie ist deshalb routinemäßig ein TB-Screening (mit Anamnese und intensiver klinischer Untersuchung) unabdingbar, außerdem zusätzlich eine Thorax-Röntgenaufnahme und ein IGRA (Interferon-gamma-Release Assay). > weiterlesen

Plädoyer für Knochendichtemessung

13.05.11 Sowohl bei der RA als auch bei anderen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen ist das Frakturrisiko in Abhängigkeit vom Schweregrad, Symptomdauer, einer Glukokortikoidtherapie und niedrigem BMI deutlich erhöht. Neuere Studiendaten zu dieser Problematik wurden im Rahmen des Rheuma Update 2011 in Wiesbaden vorgestellt. > weiterlesen

Update zur Schmerztherapie

13.05.11 Eine physikalische Therapie, so Prof. Dr. Christoph Baerwald, Leipzig, wirkt sich bei Patienten mit Osteoarthrose (OA) positiv aus. Akupunktur hat bei Cox- und Gonarthrose-Patienten einen nur geringen und kurz anhaltenden positiven Effekt. Opioide erhöhen gegenüber NSAR das kardiovaskuläre Risiko, das Frakturrisiko, das Risiko für Hospitalisationen und das Risiko für Mortalität jedweder Ursache. Das erhöhte Risiko gastrointestinaler Blutungen unter Opioiden ist dem unter NSAR vergleichbar.> weiterlesen

Fibromyalgische RA - Welche Besonderheiten gilt es zu beachten?

13.05.11 Der neu geprägte Begriff „fibromyalgische RA“ charakterisiert ein Krankheitsbild, bei dem die gesicherte RA durch eine sekundäre Fibromyalgie überlagert wird. Diese Konstellation kann nicht nur die Bestimmung der Krankheitsaktivität deutlich erschweren, sondern erfordert auch eine andere therapeutische Vorgehensweise.> weiterlesen

Erfolgreich mit Nischenmedikament und Kräuterextrakt?

13.05.11 Unter den vorgestellten aktuellen Studien zur Therapie der Spondyloarthritiden fielen zwei chinesische Arbeiten auf, in denen mit dem TNF-hemmenden Thalidomid und mit einem in der traditionellen chinesischen Medizin verwendeten Kräuterextrakt ein beachtenswerter Erfolg erzielt wurde.> weiterlesen

Erosionsnachweis – Ultraschall gute Alternative zum MRT

13.05.11 Zum Nachweis von Knochenerosionen bei Patienten mit früher rheumatoider Arthritis (RA) liefern Ultraschall (US) und Magnetresonanztomografie (MRT) akzeptabel übereinstimmende Ergebnisse. Damit ist der US – wenn kein MRT zur Verfügung steht – eine gute und dem konventionellen Röntgen deutlich überlegene Alternative.> weiterlesen

Primäres Sjögren-Syndrom - Weiter Bedarf an neuen Therapieoptionen

13.05.11 Beim primären Sjögren-Syndrom besteht weiterhin ein Mangel an evidenzbasierten Therapieoptionen, wie ein im letzten Jahr publiziertes systematisches Review erneut verdeutlicht, erläuterte im Rahmen des Rheuma Update 2011 in Wiesbaden Prof. Dr. Gabriela Riemekasten, Berlin. > weiterlesen

Myositiden - Aktuelle Übersicht zur Therapie

13.05.11 Ein Update zur Therapie lieferte Prof. Dr. Gabriela Riemekasten zugleich für die Myositiden, zu deren derzeitigen und potentiellen künftigen Behandlungsoptionen im vergangenen Jahr gleichfalls eine interessante Übersichtsarbeit vorgestellt worden war. > weiterlesen

ANCA-assoziierte Vaskulitiden - Neue Therapiestudien zur Remissionsinduktion

13.05.11 Laut PD Dr. Eva Reinhold-Keller, Hamburg, war das Highlight 2010 in Sachen Therapie bei ANCA-assoziierten Vaskulitiden (AAV) die Veröffentlichung gleich zweier kontrollierter Studien zum Vergleich der Remissionsinduktion durch das bei therapierefraktären Verläufen bereits erfolgreich eingesetzte Rituximab (RTX) mit einer Cycloposphamid (CYC)-Standardtherapie.> weiterlesen

Rückblick auf den ACR 2010 - Highlights aus der Grundlagenforschung

24.03.11 Auf der Jahrestagung des American College of Rheumatology (ACR) 2010 in Atlanta wurden nicht nur Studienergebnisse und neue Daten zu verschiedenen klinischen Therapien vorgestellt, sondern auch zahlreiche neue Ergebnisse aus dem Bereich der Grundlagenforschung. Dabei lagen interessante Schwerpunkte u. a. auf microRNAs (miR oder miRNA), der Epigenetik sowie Toll-like Rezeptoren (TLR). Einen Überblick liefern Dr. Stephanie Lefèvre, PD Dr. Ingo H. Tarner und Prof. Dr. Ulf Müller-Ladner, Bad...> weiterlesen

Systemischer Lupus erythematodes - Neues zum SLE vom ACR 2010

24.03.11 Auch wenn derzeit noch kein Biologikum zur Behandlung des SLE zugelassen ist, stießen neue biologische Therapien auf der ACR-Jahrestagung in Atlanta 2010 – wie bei der Rheumatoiden Arthritis (RA) und den Spondyloarthritiden – nunmehr auch beim Systemischen Lupus erythematodes (SLE) auf großes Interesse. > weiterlesen

Neue Kriterien für Remission bei RA vorgestellt

24.03.11 Auf dem ACR 2010 in Atlanta wurden im Rahmen der Sitzung „Remission in Rheumatoid Arthritis“ vorläufige neue Kriterien zur Definition einer klinischen Remission bei RA vorgestellt, die von einer Task Force des ACR und der EULAR erarbeitet wurden, um einen realistischeren Standard für Medikamentenstudien zu kreieren und eine bessere Therapieführung von RA-Patienten zu gewährleisten. > weiterlesen

Update zur Psoriasis-Arthritis

24.03.11 Auf der ACR-Jahrestagung in Atlanta wurden im letzten Herbst mehrere Abstracts zur Diagnostik, Klassifikation und Behandlung der Psoriais-Arthritis (PsA) vorgestellt. In puncto Therapie standen vor allem neue Daten zur TNF-Blockade und die MIPA-Studie zu Methotrexat im Vordergrund. > weiterlesen

ACR-Kongress 2010 - Neue Daten zur Spondylitis ankylosans

24.03.11 Im Rahmen der ACR-Jahrestagung 2010 in Atlanta wurden auch diverse neue Untersuchungen und Studien zur Diagnose, Risikofaktoren und der Therapie der Spondylitis ankylosans (SpA) vorgestellt. > weiterlesen

Bessere Versorgungsqualität durch deutsches Endoprothesenregister

30.12.10 Der moderne Hüft- und Kniegelenkersatz gehört mittlerweile zu den erfolgreichsten Operationen. Immer mehr ältere Patienten mit Spätfolgen unbehandelter Gelenkfehlstellungen aus vergangenen Jahren gewinnen mit diesen Eingriffen ihre verlorene Lebensqualität zurück, so Dr. Daniel Frank, Tagungspräsident des DKOU 2010. > weiterlesen

Memorandum „Orthopädische Rheumatologie“ - Eine aktuelle Bestandsaufnahme

30.12.10 Um die Situation der „Versorgung Orthopädische Rheumatologie“ im niedergelassenen sowie im klinischen Bereich abzubilden, haben BVOU, die DGOOC und die Assoziation für Orthopädische Rheumatologie (ARO) in Kooperation mit Experten der Hochschule Magdeburg-Stendal um Prof. Dr. Matthias Morfeld ein Memorandum erstellt.> weiterlesen

Versorgungssituation in der Rheumatologie und Orthopädie - Medikamentöse Therapie ist nicht alles

30.12.10 Trotz einer Reihe erfreulicher Fortschritte gibt es immer noch erhebliche Defizite in der Versorgung sowohl von Patienten mit entzündlich-rheumatischen als auch degenerativen Gelenkerkrankungen, beklagte die Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle, Berlin. > weiterlesen

Versorgungsdefizite in der Rheumatologie - Neue Chancen durch Qualitätsoffensive Orthopädische Rheumatologie?

30.12.10 Der Orthopäde in Deutschland ist der Facharzt für die Beschwerden des Bewegungsapparats. Es werden dabei entzündliche und nicht-entzündliche Erkrankungen unterschieden, die in Europa von einem Rheumatologen behandelt werden – mit Ausnahme von Deutschland und Österreich. Hier sind die Orthopäden verstärkt für die nicht-entzündlichen, die internistischen Rheumatologen für die entzündlichen Krankheitsbilder zuständig, erläuterte Dr. Uwe Schwokowski, Leiter der Sektion Orthopädische Rheumatologie...> weiterlesen

DKOU-Kongress 2010 - Schlaglichter aus Berlin

30.12.10 Unter dem Motto „Innovation, Sicherheit, Zuverlässigkeit“ stellten vom 26. bis 29. Oktober 2010 die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und der Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (BVOU) in Berlin im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2010 gemeinsam aktuelle Erkenntnisse aus dem gesamten orthopädisch-unfallchirurgischen Fachgebiet vor.> weiterlesen

ACR-Jahrestagung 2010 - Highlights aus Atlanta

30.12.10 Im Rahmen der Jahrestagung des American College of Rheumatology (ACR) vom 7.-11. November 2010 in Atlanta, zu der sich mehr als 15.000 Teilnehmer aus aller Welt einfanden, standen vor allem neue Daten zu JAK-Inhibitoren in der Therapie der Rheumatoiden Arthritis (RA) und aktuelle Studienergebnisse zu Belimumab und Epratuzumab bei systemischem Lupus erythematodes (SLE) im Vordergrund.> weiterlesen

Rheumatoide Arthritis - Aktuelle Ergebnisse zu JAK-Inhibitoren

30.12.10 Einen wichtigen Schwerpunkt der ACR-Jahrestagung 2010 bildeten neue Studienergebnisse zu JAK-Inhibitoren, die aufgrund der möglichen oralen Applikation die Therapie der RA bei entsprechender Wirksamkeit enorm beflügeln würden. Am weitesten fortgeschritten ist der JAK-Hemmer Tasocitinib, zu dem in Atlanta Phase III-Daten vorgestellt wurden, die einen signifikanten Nutzen in zwei von drei primären Endpunkten belegen, sowie einen positiven Trend für den dritten Endpunkt.> weiterlesen

Neue Kriterien für Remission bei RA vorgestellt

30.12.10 In Atlanta wurden neue Kriterien zur Definition einer klinischen Remission vorgestellt, die von einer ACR/EULAR-Task Force erarbeitet wurden, um einen möglichst „realistischen“ Standard für klinische Studien und eine bessere Therapieführung von RA-Patienten zu erhalten.> weiterlesen

Rheumatoide Arthritis - Früheste RA-Stadien mit neuen ACR/EULAR-Kriterien identifizierbar

30.12.10 Erst kürzlich wurden die neuen ACR/EULAR-Klassifikationskriterien 2010 für die rheumatoide Arthritis (RA) vorgestellt, von denen man sich eine bessere Identifizierung von Patienten mit früher RA erhofft – also im „window of opportunity“, in dem eine konsequente und rasche Therapie die höchsten Chancen für eine langfristige klinische Remission eröffnet.> weiterlesen

Frühe Rheumatoide Arthritis - Hohe Remssionsraten mit früher aggressiver Kombitherapie

30.12.10 Niederländische Rheumatologen um Dr. Cornelia F. Allaart, Leiden, wiesen in der auf der ACR-Jahrestagung vorgestellten IMPROVED-Studie erstmals nach, dass bei Patienten mit früher RA oder undifferenzierter Arthritis (UA) eine rasche und sehr aggressive Kombinationstherapie mit Methotrexat und Prednison nach vier Monaten vielfach eine klinische Remission ermöglicht (ACR 2010, Abstr. 1396).> weiterlesen

Anti-TNF-Therapie reduziert Alzheimer-Risiko

30.12.10 Obgleich der Zusammenhang zwischen chronischer Inflammation bei RA und der Entwicklung einer Alzheimer-Demenz noch nicht genau geklärt ist, konnten US-amerikanische Rheumatologen um Dr. Richard C. Chou, Lebanon, jetzt in einer genesteten Fall-Kontroll-Studie zeigen, dass eine Anti-TNF-Therapie das Alzheimer-Risiko senkt (ACR 2010; Abstr. 640).> weiterlesen

Rheumatoide Arthritis - Mit TNF-Blockern höheres Herpes zoster-Risiko

30.12.10 Dass eine Therapie mit TNF-Blockern bei RA-Patienten mit einer mehr als zweifach erhöhten Rate von Varizella zoster-Erkrankungen einhergeht, konnten britische Rheumatologen um Dr. James Galloway, Manchester, anhand einer aktuellen Auswertung des „British Society for Rheumatology Biologics Registers“ (BSRBR) nachweisen. Den auf der ACR-Jahrestagung vorgestellten Daten zufolge sind neben einer Reaktivierung in Form eines Herpes zoster auch Neuinfektionen möglich (ACR 2010; Abstr. 421).> weiterlesen
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