Berichte vom EULAR-Kongress

Rückblick auf den EULAR 2011 in London - Stetige Fortschritte in der Rheumatologie zu verzeichnen

03.08.11 Vom 25. bis 28. Mai 2011 war die britische Hauptstadt London Gastgeber der Jahrestagung der European League Against Rheumatism (EULAR). Ohne Einschränkungen kann der diesjährige Kongress als weiterer, großer Erfolg für die europäische Rheumatologie gewertet werden. Mit über 16.000 Teilnehmern, davon etwa 1.000 aus Deutschland, die in den Hallen des ExCel zusammentrafen, läuft der EULAR dem ACR-Kongress weiter den Rang ab und ist die weltweit führende rheumatologische Fachtagung. Unterstrichen...> weiterlesen

EULAR-Kongress 2011 - Wissenschaftliche Höhepunkte der Tagung in London

03.08.11 Beim diesjährigen EULAR-Kongress in London wurden insgesamt über 16.000 Teilnehmer registriert. Wieder einmal ein europäischer Rekord. Viele hatten mit einer geringeren Teilnehmerzahl als bisher gerechnet. Gründe gab es genug: Umsatzeinbußen in verschiedenen Pharmabereichen und natürlich wieder einmal die Vulkanasche. Doch die Zahlen belegen etwas anderes. Der Veranstaltungsort war dem Riesenspektakel angepasst. Leider lag der Kongressort außerhalb des Londoner Zentrums, die meisten Teilnehmer...> weiterlesen

Neue therapeutische Optionen – EULAR

03.08.11 Der Themenkomplex medikamentöse Therapie entzündlich-rheumatischer Erkrankungen, insbesondere der rheumatoiden Arthritis (RA), spielte beim EULAR Kongress 2011 in London erwartungsgemäß wieder eine herausgehobene Rolle. Mehrere wissenschaftliche Sitzungen beschäftigten sich schwerpunktmäßig inhaltlich mit Fragen zu aktuellen Entwicklungen bei „non-biologic“ and „biologic“ Therapieansätzen. Unter dem Suchwort „therapy“ konnten 784 wissenschaftliche Beiträge aufgerufen werden. > weiterlesen

EULAR-Kongress 2011 - Neues zu SLE und ANCA-assoziierten Vaskulitiden

03.08.11 Dieses Jahr stand der EULAR-Kongress in London, was die Kollagenosen und Vaskulitiden angeht, ganz im Lichte der Neuzulassung zweier biologischer Therapien: Am 9. März 2011 wurde in den USA Belimumab (Benlysta®) zur Behandlung von Patienten mit „aktivem, seropositivem“ SLE als Add-on-Therapie zur „Standard-Behandlung“ (Glukokortikoide, Antimalariamittel, Immunsuppressiva) zugelassen.1 Das Zulassungsverfahren läuft auch in der EU und es wird auch hier in den nächsten Wochen mit der Zulassung...> weiterlesen

Aktuelle Daten zu neuer B-Zell-Therapie

03.08.11 Bei RA-Patienten mit unzureichendem Ansprechen auf MTX zeigte die Behandlung mit dem vollständig humanen monoklonalen CD20-Antikörper Ofatumumab einen signifikanten Nutzen bei allen untersuchten Outcomeparametern. Dennoch bleibt zweifelhaft, ob die Substanz ähnlich erfolgreich eingesetzt werden kann wie die bereits verfügbare B-Zell-Therapie mit Rituximab. Im Unterschied zu diesem setzt Ofatumumab an einem anderen CD20-Epitop an. > weiterlesen

Mit Treat-to-Target-Strategie gezielt den Langzeitverlauf optimieren

03.08.11 Die im Rahmen des EULAR 2011 vom Kongresspräsidenten Prof. Dr. Paul Emery, Leeds (Großbritannien), vorgestellten Daten der OPTIMA-Studie zeigen, dass die initiale Kombination von Adalimumab plus Methotrexat (MTX) bei vielen RA-Patienten zu einer guten Kontrolle der Krankheitsaktivität führt. Aus der Studie ergeben sich Anhaltspunkte, Patienten zu identifizieren, bei denen der TNF-Inhibitor abgesetzt werden kann, ohne dass es wieder zu einer Verschlechterung der RA kommt.> weiterlesen

Neue Studien vom EULAR 2011 in London

03.08.11 Auf dem EULAR-Kongress 2011 wurden wieder zahlreiche Studien zum Thema Ankylosierende Spondylitis (AS) vorgestellt. Im folgenden Bericht sollen drei Themenbereiche zur AS etwas mehr im Detail dargestellt werden: Erstens der Einfluss von Rauchen auf die Krankheitsaktivität und den Verlauf der AS, zweitens der Einfluss von NSAR auf die Entwicklung von Syndesmophyten und drittens die Rezidivhäufigkeit nach Absetzen eines TNF-Blockers bei Patienten in Remission.> weiterlesen

TNF-Blocker sind nicht mit erhöhter Malignität assoziiert

03.08.11 Die Behandlung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen mit modernen Biologika aus der Klasse der TNF-Inhibitoren wie Infliximab, Adalimumab, Certolizumab Pegol, Golimumab und Etanercept ist nach Daten aus dem großen dänischen DANBIO-Register mit über 13.000 Patienten nicht mit einem erhöhten Krebsrisiko assoziiert. Lediglich 3 % der Patienten aus der Studienkohorte unter einer Anti-TNF-Therapie entwickelten binnen neun Jahren eine erste Krebserkrankung. Das Gesamtrisiko hierfür erwies sich als...> weiterlesen

Neue pathophysiologische Faktoren identifiziert?

03.08.11 Nicht selbst betroffene Verwandte von Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) weisen im Vergleich zu gleichfalls nicht betroffenen Kontrollpersonen eine erhöhte Anzahl bekannter RA-Risikofaktoren auf. Dennoch zeigt sich nach von Dr. Lisbeth Ärlestig, Umeå (Schweden), auf dem EULAR 2011 vorgestellten Daten einer Familienstudie bei den Verwandten eine insgesamt geringere Prävalenz dieser Risikofaktoren als bei den RA-Patienten. > weiterlesen

Ungesteuerte intraartikuläre Injektionen effektiv und sicher

03.08.11 Dass auch die nicht mittels Ultraschall gesteuerte intraartikuläre Injektion von Betamethason in kleine und große periphere Gelenke bei Patienten mit früher RA in Kombination mit DMARDs eine rasche, effektive und lang anhaltende Kontrolle der Entzündung ermöglicht, geht aus den Daten einer auf dem EULAR 2011 vorgestellten zweijährigen „treat to target”-Studie hervor.> weiterlesen

Positive Daten zu neuem bildgebenden Verfahren

03.08.11 Auf dem EULAR 2011 in London haben deutsche Wissenschaftler um Dr. Stefanie Werner, Düsseldorf, neue Daten zur Fluoreszenz-optischen Bildgebung mit dem Xiralite-System vorgestellt. Gerade bei Arthritiden im Frühstadium wurden entzündliche Veränderungen besser dargestellt als in klinischen Untersuchungen oder mit der MRT. Daher könnte diesem diagnostischen Verfahren bei der Erfassung früher Arthritiden künftig eine wichtige Rolle zukommen.> weiterlesen

RA-Patienten nach Myokardinfarkt unterversorgt

03.08.11 Nach einem ersten Myokardinfarkt (MI) haben ausgerechnet Patienten mit Rheumatoider Arthritis und somit einem ohnehin erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse eine geringere Wahrscheinlichkeit, eine adäquate sekundärpräventive Pharmakotherapie zu erhalten als ansonsten gesunde Vergleichspersonen (EULAR 2011; OP0283). Bei der Vorstellung ihrer Daten auf dem EULAR 2011 in London erläuterten die dänischen Experten um Dr. Jesper Lindhardsen, Kopenhagen, dass die behandelnden Ärzte womöglich...> weiterlesen

Zweifach höheres Risiko für chronisch obstruktive Lungenerkrankung

03.08.11 Die Assoziation zwischen Rheumatoider Arthritis (RA) und chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) wurde in einer auf dem EULAR präsentierten israelischen Studie erneut bestätigt. Demnach haben RA-Patienten im Vergleich zu gesunden Kontrollen eine zweifach höhere Wahrscheinlichkeit für eine COPD – und dies selbst nach Adjustierung auf Kofaktoren wie Alter, Geschlecht, Rauchen und Adipositas (EULAR 2011; THU0038). > weiterlesen

Geringerer Schutz nach H1N1-Impfung

03.08.11 Dass Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) nach einer Impfung mit dem H1N1-Impfstoff weniger vor einer Grippepandemie geschützt sind als gesunde Personen, ergab erneut eine auf dem EULAR 2011 vorgestellte brasilianische Studie. In dieser wurde die Impfantwort bei 340 mit DMARDs behandelten RA-Patienten, die zu den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen kamen, mit der Impfantwort bei 234 gesunden Personen verglichen (EULAR 2011; OP0147). > weiterlesen

Rauchen verschlechtert frühen Verlauf der axialen SpA

03.08.11 Patienten mit Spondyloarthritis (SpA) sollten so schnell wie möglich das Rauchen aufgeben. Eine von Dr. Pedro Machado, Coimbra (Portugal), vorgestellte multizentrische DESIR-Studie mit 708 Patienten mit axialer SpA zeigte, dass Raucher mit höherer Wahrscheinlichkeit als Nichtraucher früh im Krankheitverlauf entzündliche Rückenschmerzen entwickeln, eine größere Krankheitsaktivität aufweisen, eine gesteigerte axiale Inflammation im MRT haben sowie größere strukturelle Schäden im MRT und Röntgen...> weiterlesen

Plädoyer für eine frühe Behandlung mit TNF-Inhibitoren

03.08.11 Die Antwort darauf, warum TNF-Inhibitoren die radiologische Progression bei Ankylosierender Spondylitis (AS) nicht aufhalten können, scheinen neue, auf dem EULAR 2011 von Prof. Dr. Walter Maksymowych, Edmonton (Kanda), vorgestellte Studiendaten zu liefern. Zu diesem Thema wurde über die Ergebnisse einer doppelblinden MRT-Studie mit 76 Patienten berichtet, die in einer 52-wöchigen Phase-III-Studie randomisiert entweder Adalimumab 40 mg alle zwei Wochen oder Placebo erhalten hatten. > weiterlesen

Neue Daten zur Krankheitslast und Therapieoptionen

03.08.11 In Anbetracht neuer Erkenntnisse zur Pathopysiologie und einhergehend mit neuen vielsprechenden Behandlungsmöglichkeiten – für die in Bälde auch Biologika wie die IL-1-Rezeptorblocker Canakinumab und Anakinra zur Verfügung stehen dürften – hat die Gicht in den letzten Jahren eine gewisse Renaissance erfahren. So verwundert es nicht, dass hierzu auf dem EULAR-Kongress eine Reihe interessanter Abstracts und Poster vorgestellt wurden.> weiterlesen

Der Weg zu einer oralen Therapie konkretisiert sich

02.08.11 Der derzeit in einem umfassenden Studienprogramm geprüfte orale JAK-Inhibitor Tofacitinib reduziert bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) und unzureichendem Ansprechen auf eine DMARD-Therapie die Krankheitsaktivität und bessert die Funktionalität. In der aktuell auf dem EULAR-Kongress von Prof. Dr. Joel Kremer, Albany (USA), vorgestellten Phase-III-Studie ORAL Sync war das früher als Tasocitinib firmierende Tofacitinib in Dosen von 5 oder 10 mg je 2x täglich gegenüber Placebo bei den...> weiterlesen

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