Die neue RheumaDok Version 3.0 ist fertig

RheumaDok ist ein Computerprogramm zur einfachen Erfassung, Speicherung und Auswertung rheumatologischer Befunde und Patientenfragebögen in der rheumatologischen Praxis.

Seit Mitte April 2007 steht den Mitgliedern des BDRh die Version V3.0 zur Verfügung. Zahlreiche Verbesserungen und Erweiterungen wurden realisiert und die Kerndokumentation auf den Stand 2007 gebracht.


Weitere Informationen zum Thema: RheumaDok auf BDRh Intern herunterladen (Login nötig)


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Die wichtigsten Änderungen in der Version 3.0
(die detaillierte Änderungsliste kann hier nachgelesen werden).
  • Aktualisierung der Kerndokumentation auf den Stand 2007
  • Erweiterung der Liste der Basismedikamente
  • Erweiterung des Gelenkmännchens, um alle wichtigen internationalen Standards abzudecken.
  • Zusätzliche Berechnung des DAS 28 (CRP)-Score
  • Änderung im Modul "Graphik Scorewerte", es werden jetzt bis zu 100 Befundzeitpunkte dargestellt, wobei entlang der Zeitachse vor- oder zurückgeblättert werden kann
  • Neue Funktion "Leerformulare ausdrucken", alle Patientenfragebögen können als Leerformulare ausgedruckt werden.



Mit RheumaDok können alle wichtigen entzündlich rheumatischen Erkrankungen dokumentiert werden.

Für die chronische Polyarthritis, Psoriasisarthritis, Spondylitis ankylosans und systemischen Lupus erythematodes stehen die Module "DAS 28", "FFbH-PR", "HAQ", "BASDAI", "BASMI", "BASFI", "ECLAM" und "EuroQol EQ-5D" zur Verfügung.

Neben der Verwendung für die chronische Polyarthritis dient das Modul "DAS 28" zur Erfassung eines vollständigen klinischen Befundes auch anderer rheumatischer Erkrankungen.

Weiterhin gibt es Module zur Erfassung der ärztlichen globalen Beurteilung, BSG, CRP und Anti-CCP, einfache Röntgenbeurteilung, Basismedikamenten-Anamnese, aktuelle Medikation, Komorbidität sowie für Patienteneigenbeurteilung hinsichtlich Morgensteifigkeit, Krankheitsaktivität und Schmerzen.

Die Patienten können die Fragebögen direkt am PC eingeben oder auf ausgedruckten Papiervorlagen ausfüllen.

Mit RheumaDok kann die vollständige Kerndokumentation der neuesten Version 2007 erfasst werden.

Wer die Kerndokumentation durchführt und seine Ergebnisse dem Deutschen Rheumaforschungszentrum zur Auswertung übergeben möchte, erstellt eine Kopie seiner Datenbank, führt dann in dieser Kopie auf Knopfdruck die Anonymisierung der Patientennamen durch und schickt diese Datei (zum Beispiel als komprimierten E-Mail-Anhang) an das DRFZ.

Aus den in RheumaDok erfassten Daten können Texte im Modul "Befundtexte" generiert werden, die kopiert und in andere Programme, zum Beispiel in die medizinischen Daten eines Praxisprogramms oder MS Word, eingefügt werden können.

Befundtexte können aus folgenden Modulen bzw. Daten erzeugt und für die Textverarbeitung verwendet werden: Gelenkstatus - Weitere klinische Befunde - Komorbidität - Medikamentenanamnese - Aktuelle Medikation - Errechnete Scores


Daten-Import und -Export in RheumaDok

Import der Patienten-Stammdaten aus dem Praxisprogramm über die GDT Schnittstelle durch den Knopf "GDT: Daten holen..." oder automatsich beim Programmstart. Diese Funktionen konnten bisher mit folgenden Praxisprogramm realisiert werden: ALBIS, DOCexpertComfort und DOCConcept, M1, MCS-Isynet, MediStar, Nephro 7, QuincyWin und Turbomed.

Eine schriftliche Installationsanleitung liegt vor für ALBIS, DOCexpertComfort und DOCConcept, MCS-Isynet, QuincyWin und Turbomed.

Anleitungen hierfür im Download-Bereich bzw. auf der Installations-CD.

Export der in RheumaDok erhobenen Patientendaten mit dem Modul "Befundtexte", wo die gewünschten Texte generiert, zusammengestellt und in die Windows-Zwischenablage kopiert werden. Die Texte können anschließend in ein Praxisprogramm oder ein Textverarbeitungsprogramm eingefügt werden.



Die Ergebnisse aller Module sind in einer Druckansicht verfügbar und können ausgedruckt werden. Falls Patientendaten nicht unmittelbar am PC, sondern zunächst auf Papier dokumentiert werden sollen, können leere Fragebögen mit der Funktion "Leerformulare ausdrucken" erstellt werden.

In einer Befundübersicht werden alle Daten bzw. Scorewerte zusammengefasst dargestellt.

In einer Grafikübersicht werden auf einer Zeitachse die gemessenen Scorewerte zusammen mit wesentlichen Therapiedaten wie Basismedikamenten und Prednisolon-Äquivalenzdosen dargestellt.

In dem Modul Historie Untersuchungsdaten kann rasch überprüft werden, welche Daten bei einem Patienten zu den verschiedenen Untersuchungszeitpunkten eingegeben wurden bzw. noch fehlen.

RheumaDok ist eine Applikation für das Datenbankprogramm Microsoft Access und läuft auf den Betriebssystemen Microsoft Windows NT 4.0, 98 SE, 2000 Professional oder XP. Windows ME sowie die Server-Betriebssysteme Windows 2000 und Windows 2003 sollten auch möglich sein, wurden aber nicht extra getestet. Außerdem wird Office 2000 Professional, Office XP Professional oder die Access XP-Laufzeitumgebung (Runtime) benötigt.

RheumaDok ist mehrplatzfähig und kann sehr einfach in einem Netzwerk in Betrieb genommen werden.

Das Programm wird mit der so genannten Access XP-Laufzeitumgebung (Runtime) zur Verfügung gestellt. Hiermit kann RheumaDok problemlos benutzt werden, allerdings sind mit der Laufzeitumgebung keine eigenen Änderungen am Programm möglich. Der Vorteil dieser Lösung ist, dass die Laufzeitumgebung lizenzfrei beliebig oft installiert und verwendet werden kann.

Wer bereits MS Access XP besitzt oder eine frühere Version von RheumaDok schon installiert hat, benötigt nur die neue Datenbankdatei (RheumaDok.mdb) und das Benutzerhandbuch als PDF- oder WORD-Datei.


Wie bekommt man RheumaDok?

Mitglieder des Berufsverbandes erhalten alle erforderlichen Dateien kostenlos auf CD-ROM (Anforderung über das Sekretariat BDRh) oder können die Dateien von der BDRh-Homepage laden (schnelle Internetverbindung empfohlen).



Das Benutzerhandbuch enthält eine ausführliche Bedienungsanleitung, u. a. auch mit Anleitung für die Netzwerkinstallation. Zusätzlich sind zur GDT-Anbindung einige Informationen von Praxisprogrammherstellern und EDV-Betreuern verfügbar.

Auftraggeber und Besitzer von RheumaDok ist der Berufsverband Deutscher Rheumatologen.

Die professionelle Entwicklung des Programms wurde finanziert vom BDRh und durch ein Sponsoring der Firma Abbott und ausgeführt von Herrn Dipl.-Inform. Nils Körber, Inhaber des Copyrights.

Für Konzept und medizinische Inhalte ist Dr. Rüdiger de la Camp verantwortlich.

Unterstützung für Anwender

Der BDRh ermöglicht auch weiterhin seinen Mitgliedern, bei technischen Fragen Unterstützung beim Programmentwickler Nils Körber anzufordern, bitte nur per E-Mail (Adresse über Sekretariat Berufsverband).

Weiterentwicklung von RheumaDok

RheumaDok ist grundsätzlich erweiterbar, zukünftig erforderliche Module können nach Entscheidung im Berufsverband hinzugefügt und vorhandene können geändert werden. Vorschläge und Anregung bitte per E-Mail an Dr. Rüdiger de la Camp (Adresse über Sekretariat Berufsverband).

Folgende Punkte stehen auf der Agenda:
  • Vorbereitung der Dokumentation integrierter Versorgungsmodelle in RheumaDok
  • Entwicklung eines Osteoporosemoduls (in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Osteologie der DGRh)
  • Anpassung von RheumaDok an Windows Vista.


25.04.2007 - Dr. Rüdiger de la Camp


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