ABRECHNUNG

TRANSITION VON RHEUMAPATIENTEN NEU IM EBM

Rheuma MANAGEMENT: Tipp

Für die Transition wurden zwei neue Ziffern in den einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen. Diese zwei neuen können laut Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) seit dem 1. Januar 2019 abgerechnet werden. Der ergänzte Bewertungsausschuss hat das EBM-Kapitel 50 für die ASV um den Abschnitt 50.4 erweitert. Die neuen Gebührenordnungspositionen (GOP) 50400 und 50401 ersetzen die Pseudoziffer 88511, die ASV-Ärzte bislang bei einer Transition angeben.

Für die Transition wurden zwei neue Ziffern in den einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen. Diese zwei neuen können laut Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) seit dem 1. Januar 2019 abgerechnet werden. Der ergänzte Bewertungsausschuss hat das EBM-Kapitel 50 für die ASV um den Abschnitt 50.4 erweitert. Die neuen Gebührenordnungspositionen (GOP) 50400 und 50401 ersetzen die Pseudoziffer 88511, die ASV-Ärzte bislang bei einer Transition angeben.

Somit rechnen Kinder-Rheumatologen nunmehr die GOP 50400 (Bewertung 110 Punkte/11,71 Euro) ab, wenn sie Patienten aus ihrem ASV-Team in die Erwachsenenversorgung überleiten. Teil der Leistung ist die Dokumentation der Gesprächsergebnisse in einem ausführlichen schriftlichen Abschlussbericht. Die GOP 50401 (Bewertung 90 Punkte/9,58 Euro) rechnen seit Jahresbeginn Erwachsenen-Rheumatologen ab, die einen jungen Patienten in ihr ASV-Team übernehmen. Eine Überleitung ist bis zum vollendeten 21. Lebensjahr möglich.

Beide Leistungen können die genannten Ärzte des jeweiligen ASV-Kernteams je angefangene zehn Minuten und bis zu fünfmal in vier Quartalen berechnen. Die Vergütung erfolgt extrabudgetär und ohne Mengenbegrenzung. Die Pseudoziffer 88511 für die Transition wurde gestrichen. Auch der Anhang 6 zum EBM wurde entsprechend angepasst. Er ordnet als quasi „Serviceleistung“ die GOP der ASV-Kapitel 50 und 51 den Fachgruppen eines ASV-Teams zu, die diese abrechnen dürfen.    

Anm. BDRh: Die genannten Ziffern können je vollendete 10 Minuten Arzt-Patienten-Kontaktzeit abgerechnet werden, je bis zu fünfmal im Laufe von vier Kalendervierteljahren.

Quelle: Pressemitteilung Kassenärztliche Bundesvereinigung, 6. Dezember 2018