Weiterentwicklung - Steering Committee

Gründung des RheMIT Steering Committee

Seit Anfang 2020 bietet der BDRh die neue Dokumentationsplattform RheMIT zur Dokumentation der Versorgung rheumatologisch erkrankter Patienten an. RheMIT bietet die Übernahme der Bestandsdaten aus RheumaDok und ermöglicht die Dokumentation und Datenlieferung im Rahmen der Versorgungsverträge des BDRh.

Da die Erhebung von Versorgungsdaten ein gemeinsames Anliegen ist, um Transparenz über die rheumatologische Versorgung in Deutschland zu schaffen und Erkenntnisse im Rahmen von Projekten zu gewinnen, soll die Dokumentationsplattform auch anderen Institutionen mit Bezug zur Rheumatologie zur Verfügung gestellt und gegebenenfalls nach deren Anforderungen angepasst werden. So wurde RheMIT beispielsweise bereits um Kerndokumentation des Deutschen Rheumaforschungszentrums ergänzt. Dies ermöglicht eine breitere Umsetzung von Studien und Projekten, da eine Doppeldokumentation damit vermieden werden kann. Denn die einmal erhobenen Daten können mit Zustimmung des Patienten in mehrere Projekte einfließen.

Um die Anforderungen der verschiedenen Parteien zu harmonisieren und auf eine bestmögliche Benutzerfreundlichkeit hinzuwirken, wurde ein Steering Committee zur Initiierung, Planung und Koordinierung der Entwicklung von Softwarekomponenten gebildet. Das Steering Committee setzt sich aktuell aus Vertretern des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen e.V. (BDRh) und des Deutschen Rheumaforschungszentrums Berlin (DRFZ) zusammen. Gespräche mit der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) und dem Verband rheumatologischer Akutkliniken (VRA) über einen möglichen Beitritt laufen derzeit noch. Ziel des Steering Committee ist es, neben der Abbildung des Bedarfs und der Rahmenbedingungen der täglichen rheumatologischen Versorgung sowie der Versorgungsforschung, eine konsolidierte Auftragserteilung zu gewährleisten und Aufträge zur Fortentwicklung von RheMIT zu priorisieren.

Künftig wird es auch für Dritte möglich sein, Erweiterungen für RheMIT anzufordern. Dies könnte z.B. regionale Projekte oder Forschungsverbünde betreffen. Auch über die Umsetzung und Priorisierung dieser Anforderungen berät das Steering Committee. Die Auftraggebenden tragen die Kosten der Entwicklung und erhalten dafür ein auf drei Jahren befristetes exklusives Nutzungsrecht der beauftragten Softwarekomponente bzw. die Befugnis, zu entscheiden, wer zur Nutzung berechtigt ist. Haben die in Auftrag gegebenen Softwarekomponenten einen allgemeinen Nutzen für weitere Mitglieder oder alle RheMIT Nutzer, stimmt das Steering Committee mit dem Auftraggebenden ab, ob, die Softwareerweiterungen unter Kostenteilung allen RheMIT Nutzern zur Verfügung gestellt werden sollen.

Bei Fragen zum Prozess oder Interesse an einer Zusammenarbeit kontaktieren Sie und gerne unter it(at)bdrh-service.de. In Kürze finden Sie auch weitere Informationen unter www.bdrh-service.de.