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DMP RA

Strukturiertes Behandlungsprogramm zur verbesserten Koordination zwischen Hausärzten und Rheumatologen

Ein DMP ist ein strukturiertes Behandlungsprogramm, das darauf abzielt, die Zusammenarbeit zwischen Hausärzten und Rheumatologen zu optimieren. Das Ziel ist eine Behandlung „aus einem Guss“, die sich an aktuellen medizinischen Leitlinien orientiert. Im DMP RA ist eine Teilnahme der Ärzte in zwei Rollen vorgesehen:
Der koordinierende Arzt steuert den Patienten. Die spezialisierte 2. Ebene wird gezielt tätig, u.a. zur Diagnosestellung sowie bei der Notwendigkeit einer Eskalation oder Deeskalation der Therapie. Während Hausärzte nur als koordinierender Arzt am DMP RA teilnehmen können, können Rheumatologen als spezialisierte 2. Ebene sowie für die eigenen Patienten auch als koordinierender Arzt teilnehmen. Die Teilnahme am DMP setzt eine Genehmigung der jeweiligen KV voraus. Der koordinierende Arzt hat eine Dokumentationspflicht über eine KBV-zertifizierte DMP-Software. RheDAT hat ein (kostenpflichtiges) Zusatzmodul für die DMP-Dokumentation und ist von der KBV zertifiziert.

Das DMP RA muss auf KV-Ebene regional zwischen KV und den Landesverbänden der Krankenkassen verhandelt werden. Daher ist es erst in einigen KV-Bezirken umgesetzt:

Schleswig-Holstein (01.07.2025): KVSH – DMP Rheumatoide Arthritis

Westfalen-Lippe (01.10.2025): DMP Rheumatoide Arthritis | KVWL | Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe

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